Mit ganz viel gutem Bauchgefühl

Z’Oerlike gits nonig alles... und der neuste Geheimtipp will erst noch entdeckt werden:

Unweit des Bahnhofs Oerlikon, im weltoffenen und zugleich bescheidenen Norden Zürichs, gibt es einen Ort, den bisher nur wenige kennen. Direkt am geschäftigen Sternen Oerlikon, wenngleich etwas versteckt hinter der Tramhaltestelle, befindet sich bereits seit fast 10 Jahren die schönste Weinbar Zürichs. Südhang Weine empfängt hier mit viel Ausdauer, Charme und Kompetenz Kundschaft aller Art - zum Weinkauf oder Apéro.

Für viele ist dies schon ein Geheimtipp. Doch es geht noch weiter: die Treppe hinunter in den Soussol, ins überraschend heimelige Studio…

Bisher sporadisch für Veranstaltungen genutzt schlummerte hier ungenutztes Potential. Wie schade eigentlich, denkt sich der Südhang - schon länger.

Wie schade eigentlich, denkt sich auch Stefan Iseli, allseits bekannt aus dem damaligen Zentraleck, später feste Grösse der Zürcher Gastroszene als Gastgeber im Café Boy und zuletzt im La Salle beim Schiffbau. Nach dieser letzten grossen Station sucht er wieder etwas Kleineres, etwas Eigenes, möchte zurück zu seinen Wurzeln und Werten. Und so kam er die Treppe hinunter, ins Studio.

 

Wie bei einer perfekten Mariage zwischen Wein und Essen entstand aus einer Begegnung etwas Neues.

Anfang des Jahres trafen sich Südhang und Stefan an einem prickelnden Anlass in einem Zürcher Hotel. Die Wege haben sich auch davor immer wiedermal gekreuzt und doch war man nie wirklich zusammen unterwegs. Man kennt sich, man schätzt sich, man redet über Wein, Essen und Genuss… Doch diesmal springt plötzlich ein Funken über und es kommt zur zündenden Idee: Wär das nicht was für dich, dieses Studio? Wär der nicht was für uns, dieser Stefan? Und so geht’s plötzlich los, Hals über Kopf, entstanden ist die Idee einer Gaststube für Genussmenschen und Schatzsuchende, für hohe Ansprüche und einfache Freuden, für Weinnasen und Verfressene. Für uns, für euch!

 

Gschwellti, Gschmorts, ein Käsewagen & ein begehbarer Weinkeller mit Raritäten

Das gegenseitige Vertrauen ist gross, bei der Weinkarte hat Stefan freie Hand, ergänzt das eigenwillig erlesene Südhang-Sortiment mit seinen ganz persönlichen Favoriten. Bei so viel Begeisterung für die Materie sind dann auch zwei engagierte Jungköche mit an Bord, deren Wege sich an unterschiedlichen Stellen bereits mit beiden Seiten gekreuzt hatten.

Die Küche ist unkompliziert, einfach und hochwertig, mit Produkten aus der Region, vom Markt, von befreundeten Produzentinnen und natürlich aus der hauseigenen Mini Metzg.

Alles Weitere ergibt sich fast von selbst - weil man für die gleichen Dinge brennt, seit jeher die gleichen Ziele verfolgt und: weil das Bauchgefühl stimmt.

 

So zugänglich wie hochwertig. Fast wie zu Hause, nur besser.

Bis zur Eröffnung im Oktober muss man sich in Zürich Nord noch etwas gedulden. Aber wer einmal den Grund hat den «Kuchenrand» zu überqueren wird merken, dass Oerlikon näher ist, als man denkt.

Zu Gast bei Freunden ist egal, was es gibt. Hauptsache einfach gut. Und zwar immer wieder und nicht nur einmal.