Morgon 2015


Frankreich, Rotwein, 0,75 Ltr.

Morgon AC, M. Lapierre


Blüht in der Nase, unaufdringlich, weinig und harmonisch, fruchtig-stoffig mit samtig seidenen Tanninen. Lässt einen das Glas ungern abstellen. Erliegt man nicht vollkommen seinem jugendlichen Charme, verträgt der Morgon gerne ein paar Jahre im Keller.

Körper
leicht/fruchtbetont
Traubensorte
Gamay
Böden/Terroir
Verwitterter Granit, Mangan, Lehm, pyrithaltiger Schiefer
Ausbau
gebrauchte Pièce (Burgunder Barrique)
Alkoholvolumen
13.5 Vol.
Genussreife
jetzt bis in 9 Jahren
Schönung
vegan
Servicetemperatur
13 bis 15°C
Passt zu
Zu Gitzi-Rücken mit weissem Spargel und Morcheln

Fr. 25.00
Anzahl Flaschen
   
Im 6er Pack: Fr. 22.50

M. Lapierre

Morgon


Wiege des Vin naturel
Mathieu Lapierre, Sohn der im Oktober 2010 verstorbenen Beaujolais-Winzer-Legende Marcel Lapierre, führt die Arbeit im Sinne seines Vaters weiter und keltert Vins naturels aus tiefster Überzeugung.

Wein entsteht im Rebberg, im traditionellen Keller muss akribisch sauber gearbeitet werden, vieles geschieht von alleine aber nichts wird dem Zufall überlassen. Während der Gärphase zieht Mathieu dutzende von Proben um jederzeit zu wissen welche Hefen gerade an der Arbeit sind. Er weiss genau dass die Natur nicht nur erwünschte Hefen für das Weinwerden lassen bereit hält, deshalb muss er stets die Kontrolle darüber behalten um jederzeit angemessen reagieren zu können. Das sei die grosse Kunst des Winzers. Reintönigkeit und Fruchtfrische zeichnen Lapierres Weine aus. Seine charaktervollen Weine haben nichts aber auch gar nichts mit den meist schmuddligen Weinen der so hippen Naturweinszene zu tun. Bis zur Füllung liegen die Weine in Burgunder-Pièces auf der Feinhefe. Ein Drittel des Weins wird dann ohne jeglichen Schwefel abgefüllt. Bei einer Vergleichs-Vertikal-Degustation auf dem Weingut haben wir uns überzeugen lassen, dass ältere Jahrgänge ohne Schwefel ihre Frische nicht nur vollumfänglich bewahren konnten sondern ihre minim geschwefelten Pendants sogar zu überflügeln vermochten.


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Frankreich

Burgund

Wenn man von «Burgundern» spricht, meint man hierzulande die renommierten und meistens auch sehr teuren Weine der Côte d'Or oder Côte de Nuits. Zweifellos entstehen dort magische Weine, wir haben uns bei unseren Entdeckungsreisen vorerst aber auf das geographisch auch zum Burgund gehörende Beaujolais konzentriert. Weinbautechnisch hat das Beaujolais eine ganz eigene Charakteristik. Rotwein wird hier aus Gamay gekeltert. Die durch Erosion entstandenen Böden bestehen mehrheitlich aus einem Kalk- und Lehmgemisch. Der Norden ist durch charaktervollere Granit- und Schieferböden geprägt. Auf 24 km Länge drängen sich hier die sogenannten «Crus de Beaujolais», zehn Gemeindeappellationen mit eigenwilligen und unterschiedlichen Eigenschaften. Die besten Erzeuger ergründen diese Appellations- Persönlichkeiten und bringen eben diese in ihren Weinen zum Ausdruck.

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